16.09.2026
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Porsche hat den einzigartigen Flachbau RS vorgestellt – eine moderne Interpretation der legendären „Flatnose“-935er.

Im Gegensatz zum reinen Rennwagen 935 Clubsport von 2018 ist dieses Fahrzeug ein Einzelstück und besitzt die offizielle Straßenzulassung für europäische öffentliche Straßen.

Die Basis bildet ein Porsche 911 GT2 RS (991.2) von 2018 mit Weissach-Paket. Das Projekt dauerte fast drei Jahre und involvierte die Abteilungen Sonderwunsch, Style Porsche, Porsche Motorsport und Manthey.

Der Entwurf stammt von Grant Larson, dem Schöpfer des 935 Clubsport. Das Fahrzeug erhielt eine komplett neue Frontpartie mit schlanken LED-Scheinwerfern in den Kotflügeln, vergrößerten Lufteinlässen, Motorhauben-Entlüftungen und aerodynamischen Elementen.

Am Heck kommt ein größerer verstellbarer Spoiler sowie ein Manthey-Diffusor zum Einsatz. Bei 340 km/h erzeugt der Wagen 555 kg Abtrieb – sogar mehr als ein GT2 RS mit Manthey-Kit.

Porsche hat das Fahrzeug zudem deutlich erleichtert: Infotainment-System, Audioanlage, Dämmmaterial und Teile der Innenverkleidung wurden entfernt. Im Innenraum verblieben die Carbon-Schalensitze mit Leder- und Alcantara-Bezügen, der hölzerne PDK-Wählhebel sowie charakteristische Flachbau-RS-Details.

Porsche baute drei Prototypen für die Erprobung.

Technisch bleibt der Flachbau RS beim serienmäßigen 3,8-Liter-Biturbo-Boxermotor des GT2 RS mit 700 PS und 750 Nm Drehmoment. Er ist mit dem 7-Gang-PDK und Hinterradantrieb kombiniert.

Der Preis wurde nicht bekannt gegeben, doch angesichts der GT2-RS-Basis und des hohen Maßanfertigungsaufwands dürfte er sich mit Sicherheit im Millionenbereich bewegen.

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