Der argentinische Dogo SS-2000-Prototyp von 1969 gehört zu den seltensten und am meisten in Vergessenheit geratenen Konzept-Sportwagen der südamerikanischen Automobilgeschichte.
Entwickelt wurde er vom Rennfahrer und Ingenieur Clemar Bucci zusammen mit seinem Bruder Rolando und einem kleinen Team in Buenos Aires.
Das Fahrzeug besaß eine leichte GFK-Karosserie, Flügeltüren, eine scharfe Keilform im Stil italienischer Supersportwagen und ein Leergewicht von nur rund 700 Kilogramm.
Unter der Haube saß ein 2,0-Liter-Peugeot-504-Motor mit etwa 160 PS, gekoppelt an ein 4-Gang-Porsche-911-Handschaltgetriebe.
Zudem verfügte der Dogo über Einzelradaufhängung und Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf rund 230 km/h geschätzt.
Bucci hoffte, eine Kleinserienproduktion aufzubauen, und dachte sogar über eine leistungsstärkere Version mit Einspritzung und Turboaufladung nach.
Die wirtschaftlichen Probleme Argentiniens und das Fehlen einer entwickelten Automobilindustrie verhinderten jedoch, dass das Projekt über den einzelnen Prototyp hinausging.
Heute steht der Dogo SS-2000 in der Museo Bucci-Sammlung und gilt als eines der ambitioniertesten Automobilprojekte, die Ende der 1960er-Jahre aus Argentinien kamen.



